Wie Du Deinen individuellen Lebenssinn in den Bereichen Glück, Liebe und Erfolg realisieren kannst.

Bilde Dich für die Erfüllung Deiner Vision und Deinen Wohlstand weiter, besuche den Lebens-Einkommens Erlebnis-Tag

Herzliche Einladung zum

“Lebens-Einkommens Erlebnis-Tag”
Lebens-einkommen Erlebnis-Tag

An diesen Erlebnis-Tagen

- wirst Du Dein Ur-Vertrauen in Dich selbst und in Dein Leben und Dein Vertrauen in Deinen ureigenen Erfolg und Reichtum tiefer erleben, wesentlich stärken und im Alltag und Beruf vollziehen.

- ebenso wird Dir das “Lebens-Einkommens-Programm” vertrauter werden, wie auch leichter, einfacher und erfolgreicher anzugehen, anzuwenden und zu realisieren.

- zu All’ dem erkundest Du in Dir selbst, welche Geistes-Haltung in Dir schon veranlagt ist und erforderlich für Deinen Erfolg und Reichtum ist.

- Am Erlebnis-Tag wirst Du auch die entsprechende Herzens-Stimmung in Dir wahrnehmen, erleben und wirken lassen.

- Du wirst auch erleben, für wen und was Du Herz hast, wem Du ein reichliches Lebens-Einkommen gönnst und wie einfach, natürlich und spielerisch das Weiter-Empfehlen geht.

- Auch wirst Du in diesem Lebens-Einkommens-Erlebnis-Tag erleben, wie großartig das “Helfer-Prinzip” in Deinem Leben, wie im Umgang mit dem Lebens-Einkommen wirken kann.

Gönne Dir den
“Lebens-Einkommens Erlebnis-Tag”!
Spiel Lebens-einkommen

Dieser Erlebnis-Tag wird für Dich ein wohltuender, bewegender und erfüllender Tag werden, denn so wirst Du ihn erleben:

- erholsam und kräftigend,
denn dieser Tag hilft Dir zur Ruhe zu kommen und Deine Seele zu nähren und zu stärken,

- informativ und weiterbildend
für Deinen eigenen Erfolg und Reichtum
und für das Nutzen des Lebens-Einkommens-Programms,

- festlich und feierlich
mit seinen märchenhaften Zutaten:
Märchen, besinnliche Texte, Lieder, Bilder-Reisen, Erlebnis-Betrachtungen,
das Lebens-Einkommens-Stern-Spiel, und einiges mehr.

- praktisch und umsetzbar,
denn was Du an diesem Tag erlebst,
ist einfach in Deinem Alltag und Beruf anzuwenden,

- kreativ und künstlerisch,
um Dein Leben so zu gestalten, wie Du es selbst magst
und wie es in Dir schon anwesend ist,

- kooperativ und erfolgreich,
denn dieser Erlebnis-Tag lässt Dich und Deine Leute erleben,
wie einfach, natürlich und effizient es ist, im Team tätig zu sein,
erfolgreich voranzugehen und für jeden Teilnehmer
Erfolg und Reichtum in Fülle,
mit dem „Lebens-Einkommens-Programm“ zu realisieren.

- märchenhaft und lichtvoll,
denn Du wirst erkennen können, wie die 7 Ur-Bilder DES LEBENS
Dir in allen Situationen helfen werden
und wie Das Licht mit den Schatten spielt
und das Leben farbiger macht.
Seminar Lebens-Einkommen

JA! Gönne Dir JETZT diesen
“Lebens-Einkommens Erlebnis-Tag”!

Dieser “Lebens-Einkommens Erlebnis-Tag”
findet in verschiedenen Orten statt,

nimm bitte mit mir Kontakt auf,
wenn Du an einem solchen Erlebnis-Tag teilnehmen möchtest.

Du bekommst von mir dann alle Informationen die Du dafür brauchst.
monika@lebenseinkommen.yeahhosting.com

Wir freuen uns sehr auf Dein / auf Ihr dabei sein.

Herzlich Willkommen beim Erlebnis-Tag
für Dein Lebens-Einkommen!

Monika Zehentmeier
und das Team vom Lebens-Einkommen

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum und verwirkliche ihn . . .

Hallo und guten Tag!

Möchten Sie gerne:

* gemeinsam mit Gleichgesinnten eine fröhliche,
  erholsame und erkenntnisreiche Zeit verbringen?

* die hohen Werte: Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg
  entdecken, vertiefen und verwirklichen?

* neue Kraft und Inspiration schöpfen
  und glücklich wie im Märchen leben?

JA!?

maerchen-und licht-festival 

So laden wir Sie recht herzlich ein
zu den erlebnisreichen und stärkenden Tagen zu Himmelfahrt 2012.

Diese festlichen Tage sollen für Sie eine glückliche und erfüllende Zeit werden,
in der Sie so richtig abschalten können von all dem,
was Sie besorgt, bedrückt und Sie hindert sich in Ihrer Haut wohl zu fühlen.
Denn wenn Sie entspannt sind, Freude, Geborgenheit und Zuneigung fühlen,
haben Sie wieder Energie, um das anzugehen, was in Ihrem Leben zu meistern ist.

Sie werden für sich neue Sichtweisen finden,
für das was zu ergreifen wäre für Ihr Glücklich- und Zufrieden-Sein,
für Ihr Geborgen und Geliebt-Sein und für Ihr Erfolgreich- und Wohlhabend-Sein.
Denn in jedem Leid, in jeder Not steckt ein Schritt der Entfaltung
und Verbesserung für Ihr Leben.
Und es sind immer die passenden, besten Hilfen für Sie da,
um das in die Tat umzusetzen, was Sie gerade dringend brauchen
für Ihr Glück, Ihre Liebe, Ihren Erfolg und ebenso für Ihre Gesundheit.

So werden Sie in diesen festlichen Tagen
das wegweisende Motto dieses Jahres erkunden
und es dadurch für sich selbst nützlich machen:

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe.

Jahres-Motto für den gesamten Märchen- und Licht-Impuls für das Jahr 2012

jahresmotto 2012 

Dieses Märchen- und Licht- Festival findet statt,

von Mittwoch, den 16. Mai 2012 in Vlotho, Beginn 20 Uhr
bis Sonntag, den 20. Mai 2012, 17 Uhr

* * * * * * *

Anhand des Jahres-Mottos für das Jahr 2012,

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe,

werden Sie 4 wesentliche Schritte gehen,
sowohl in Erlebnis-Betrachtungen
wie auch durch innere Erkundungen in kleinen Bilder-Reisen:

Donnerstag HIMMELFAHRT, 17. Mai 2012

Zuerst werden Sie erleben, dass DAS LEBEN selbst und Dein Leben ebenso erfolgreich und wohlhabend sind. Es kommt also sehr auf Deine Geistes-Haltung an, was Du in diesem Dasein erleben und verwirklichen kannst. Wie Du dieses einfach und natürlich bewirken kannst, werden wir in dieser 1. Erlebnis-Betrachtung angehen.

Freitag, den 18. Mai 2012

Auf der Wurzel der Geistes-Haltung, kann die entsprechende Herzens-Stimmung sich entfalten, denn nur wenn Du Zuneigung und Herz hast für Deine Mitmenschen und ihren Bedarf, für die Natur und ihren Schutz, wirst Du Erfolg und Reichtum möglich machen.

Erfahre in dieser Erlebnis-Betrachtung für welche Menschen, für welchen Bedarf Du Herz hast und welchen besten Dienst (oder Produkt) Du Deinen Mitmenschen oder Natur anbieten könntest oder solltest.


Samstag, den 19. Mai 2012

Wie die hohen Werte des Lebens: Achtung vor DEM LEBEN, Liebe zum Mitmenschen und zur Natur und Solidarität mit den Erden-Bürgern Dir die besten Helfer sein werden.Wie Du die Impulse zu Taten, die in Dir aufsteigen, beachten und in Erfolgs-Tätigkeiten umsetzen kannst.

Sonntag, 20. Mai 2012

So wie Du immer der Schöpfer Deines Lebens und Deines Glückes bist, so bist Du auch der Schöpfer Deines Erfolgs und Reichtums, denn ALLES, wirklich ALLES, verwirklichst Du, bewusst oder unbewusst, von Deinem Geiste aus.Wie Du täglich Deinen Erfolg und Reichtum aus DER INNEREN QUELLE schöpfen kannst.

In diesen 4 Erlebnis- Betrachtungen zu den oben beschriebenen Themen
werden Sie viele Anregungen bekommen, wie Sie
- neue Kräfte schöpfen können,
- den Zugang zu Ihrer inneren Quelle finden und daraus die Erkenntnisse schöpfen können,
  die bereitstehen, den Lebensprozess in dem Sie sich zur Zeit befinden, souverän zu durchleben.

Sie werden darin Entdeckungen machen,
wie das, was Ihnen innerlich wichtig ist,
äußerlich umsetzen können.

Diese Betrachtungen enthalten auch Momente der Stille, der Ein-Kehr nach Innen, durch Meditative Texte und Bilder- Reisen, in denen Sie aus dem Aller- Innersten die Vorgehensweise schöpfen werden, um das Ersehnte wahre Leben zu verwirklichen. Mit Jean Ringenwald Urheber des Märchen- und Licht-Impulses

* Jeder Tag hat einen festlichen Beginn mit Liedern, Gedichten, Märchen die das Tagesthema zum Inhalt haben, mit Betrachtung eines Kunstbildes, Meditativen Texten und einer Ein- Kehr zu den oben genannten Themen.

* Sie werden nach der Erlebnis-Betrachtung innerlich die vorangegangenen Inhalte vertiefen, und Sie werden neue Ideen aus Ihrem Inneren mitbringen für das, was Sie zur Zeit in Ihrem Leben am Meisten ersehnen um Ihr erfülltes Leben, Glück, Liebe und Erfolg zu verwirklichen, mit Training für Ihr märchenhaftes Leben. Mit Monika Zehentmeier, Ausbilderin der Märchen-Therapeuten

* Schöpfen Sie ebenso in diesen Tagen aus der Weisheit der Märchen! Erleben Sie sie als Helfer zur Verwirklichung Ihres wahren Lebens und erfreuen Sie sich an Märchen die von einem glücklichen Leben in Reichtum erzählen. Mit Karlheinz Schudt, Ausbilder der Märchen-Erzähler

jahreszeitenbaum 

Künstlerische, kreative Aktivitäten

* Gestalten Sie Ihren eigenen Erfolgs- und Reichtums-Baum nach Ihren inneren Vorstellungen, damit Sie sich täglich erinnern können, welcher große Wunsch in Ihnen verwirklicht werden möchte. Außerdem erleben Sie durch lebendige Bild-Beterachtungen einige Kunst-Bilder von Christine Winkel, die in diesen Tagen ausgestellt sind.
Mit Christine Winkel, Leiterin der Lebens-Kunst-Schule Fischerhude

* Singen und tönen macht Sie und Ihre Umgebung einfach glücklich.Fühlen Sie die Freude, die das Singen Ihnen schenkt. Entfachen Sie mit dem Tönen Ihre Leichtigkeit und Zuversicht.
Mit Friederike Schiebenhöfer, Leiterin des Märchen und Licht- Hauses: DIE KRISTALLKUGEL in Hannover

* Ebenso in der Natur können Sie Fülle und Reichtum erleben. Begeben Sie sich in diesen schönen Maitagen mit uns ins Grüne. Betrachten und erleben Sie mit Neugier, Freude und Bewunderung die wesentlichen Bestandteile des Erfolgs und Reichtums: Wurzel-Stamm und Krone.
Mit Andrea Seer, Märchen- und Licht-Wellness-Wander-Leiterin

* * * * * * *

Die festlichen Abende werden Ihnen Entspannung und Vergnügen bringen:

- mit märchenhaften Spielen,

- mit einem humorvollen Abend,

- mit einem erlebnisreichen Märchenabend.

* * * * * * *

RESERVIEREN SIE SICH IHREN PLATZ,
für diese festlichen und märchenhaften Tage,
an denen Sie neue Kräfte schöpfen,
den Alltag einmal so richtig vergessen
und beschenkt mit neuen Ideen und Tatkraft
für die Verwirklichung Ihres erfüllten glücklichen Lebens,
nach Hause gehen werden.

Reservieren Sie Ihren Platz und melden Sie sich gleich hier an!
http://www.maerchen-zentrum.de/festival

Haben Sie noch Fragen?
Dann senden Sie mir bitte diese per Email
mailto:monika-zehentmeier@maerchen-zentrum.de
oder rufen Sie mich an: Tel.: 05733-962410

Für Unterkunft und Verpflegung gibt es verschiedene Möglichkeiten,
bitte fragen Sie bei mir nach: Tel.: 05733-962410

Mit herzlichen und lichtvollen Grüßen

Monika Zehentmeier und das Team vom Märchenzentrum e. V.

P.S. Zu diesen festlichen und inhaltsvollen Tagen
können Sie auch Freunde und Interessierte, die Sie um sich herum haben, einladen,
leiten Sie die Email gerne an sie weiter.

Hier noch das vollständige Jahresmotto für Ihr tägliches Leben:

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn mit Weisheit und Liebe.

So wie Du selbst erfolgreich aus DEM GEISTE geboren wurdest
und einen irdischen Lebens-Weg gehst,
der sowohl innerlich wie äußerlich ist,
so kannst Du auch die 4 hohen Werte des Lebens
gebären und sich entfalten lassen:
GLÜCK, LIEBE, ERFOLG und GESUNDHEIT.

Wie Du täglich Deinen Leib pflegst,
versorgst und gesund hältst,
so mache es ebenso mit Deinem inneren
und äußeren Glücklichsein,
denn das ist Dir kostbarste Substanz,
aus der Dein Leben besteht.

Schwinge Dich immer wieder am Tag
in den Wert Deiner Wahl oder Deines Wunsches ein
und bewege ihn in Deinem Herzen.
Erlebe ebenfalls Deinen ureigenen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn im Inneren, wie im Äußeren.

Dazu brauchst Du die wertvollsten Bestandteile,
die fortwährend Weg-Weiser sein sollten
für jeden Dienst und jedes Produkt:
Achtung vor dem Menschen und vor der Schöpfung,
Liebe zum Mitmenschen und zur Natur,
Solidarität mit den Erdenbürgern,
wie mit der Erde selbst.

Deinen eigenen Erfolg und Reichtum
wirst Du umso leichter realisieren,
je mehr Du den (3) anderen Menschen hilfst
ein prächtiges Lebens-Einkommen zu erhalten
und die es dann genauso machen.

Die Kraft, Motivation und Ausdauer
findest Du reichlich in Dir selbst,
wie auch die Lösungen zu den Problemen,
die Bewältigung der Schwierigkeiten,
die Chancen in den Krisen.

Sei Du selbst der Schöpfer
Deines Erfolgs und Reichtums,
denn niemand wird es für Dich tun.

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn in Weisheit und Liebe.

Jahres-Motto 2012 des Märchen- und Licht-Impulses.

Hier gibt es kostenlos:

Infos über Bücher, CDs, Zeitschriften für ein erfülltes, glückliches Leben
http://www.gluecklich-wie-im-maerchen.de/

7 Anregungen wie Sie mehr Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit
in Ihr Leben einziehen lassen können
http://www.erfuelltes-leben.de/

Tipps, wie Sie durch einen 7-Stufigen,
individuellen Weg zur Erfüllung Ihrer Ziele finden
http://www.maerchen-therapie.de/

eine seelisch-geistige Begleitung
für Ihren Inneren Weg
http://www.spirituellebegleitung.de/

Wünschen Sie sich für sich selbst und für Ihre Lieben ein gutes Lebens-Einkommen?

Lebenseinkommen für jeden Menschen

Schaffen Sie sich und Ihren Lieben
ein gutes Lebens-Einkommen!

Wünschen Sie sich schon immer
ein regelmäßiges Lebens-Einkommen,
mit dem Sie und Ihre Lieben reichlich versorgt sind?

Möchten Sie, dass Ihre Verwandten,
Freunde und Bekannten ebenfalls monatlich
ein gutes Lebens-Einkommen erhalten?

Sind Sie bereit, ein wenig Ihrer kostbaren Zeit zu investieren,
damit dieses Lebens-Einkommen Ihnen selbst
und jedem anderen Teilnehmer ermöglicht wird?

JA?! Dann sehen Sie sich gleich auf der folgenden Seite das Video an,
das Sie weiter informieren wird über die Möglichkeiten, Ihr Lebens-Einkommen zu bewirken.

http://www.ja-lebens-einkommen.clicknow.ws

Ja, bringen Sie JETZT Ihr gutes Lebens-Einkommen in Gang!

 

Humor ist das Salz des Lebens und gehört zu einem erfüllten Leben

Humor ist das Salz des Lebens, Weisheitsgeschichten

Einen schönen guten Sonntag!

Heute möchte ich Ihnen einfach ein paar humorvolle Geschichten zukommen lassen, die Sie nicht nur in der Faschings-/Karnevalszeit zum Lachen bringen können:

Der Palast

Ein sehr armer Mann kam zum Rabbiner: »Es ist schrecklich, Rebbe, ich bin unglücklich wie Hiob. Ich, mein Weib, meine vier Kinder und meine Schwiegermutter leben in einem Zimmer.«
Fragte der Rabbi: »Hast du Hühner?« »Ja, vier«

»Nimm sie herein ins Zimmer.«

Der Mann wagte nicht zu widersprechen.

Nach einer Woche kam er zum Rabbi und sagte: »Es ist noch schrecklicher. Die Hühner machen alles dreckig. Eins hat gepickt den Säugling, mein Weib hat sie gejagt über die Betten.«

Der Rabbi fragte: »Hast du ein Kalb?«

Und als der Mann ängstlich nickte, sagte er: »Nimm das Kalb herein ins Zimmer.«

Nach vier Tagen kam der Mann gerannt: »Rebbe, ich kann‘s nicht aushalten. Das Kalb brüllt und trampelt auf den Kindern herum, die Hühner fliegen durchs Zimmer und legen Eier ins Bett.«

Der Rabbi dachte lange nach, dann fragte er: »Hast du ein Pferd?«

»Ja, ich hab ein kleines — aber Ihr werdet doch nicht wirklich wollen,
dass …«

»Nimm herein den Gaul sofort«, verlangte der Rabbi.

Schon am folgenden Morgen kam der Mann schreiend angelaufen:
»Das ist zuviel! Keine Minute länger will ich aushalten
diese Hölle. Wir werden alle völlig meschugge.«

»Nun«, sagte der Rabbi, »wenn du es kannst wirklich nicht aushalten länger, dann nimm heraus die Hühner, heraus das Kalb, heraus den Gaul.«

Der Mann rannte heim. Schon nach einer Stunde kam er wieder und lachte und klatschte in die Hände und schlug sich die Schenkel:
»Rebbe, ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt.
Uns ist, als säßen wir in einem Palast!«

Der Mond ist nützlicher als die Sonne

Eines Tages betrat Nasrudin ein Teehaus und verkündete:
“Der Mond ist nützlicher als die Sonne.”
Man fragte ihn, warum.
“Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen.”

Der Mullah und das Lügen

Ein Mann kam zum Mullah und bat ihn: “Kann ich deinen Esel haben?”
“Sonst sehr gerne, aber heute ist mein Esel nicht da” sagte der Mullah.
In diesem Augenblick schreit der Esel: “Iaaah”.

“Wie kommt es dann, dass ich Deinen Esel schreien höre, Mullah? Sagst Du mir denn die Wahrheit? Dein Esel ist doch zu Hause!”
“Glaubst du mir oder dem Esel?”, fragte der Mullah.

Geldstücke

An Markttagen stand Nasrudin häufig auf der Gasse und machte sich zum Narren: So oft ihm Leute ein großes und ein kleines Geldstück anboten, nahm er jedes Mal das kleinere. Eines Tages sagte ein wohlmeinender Mann zu ihm: “Nasrudin, du solltest die größere Münze nehmen. Dann wirst du mehr Geld besitzen, und die Leute haben nicht länger Gelegenheit, sich über dich lustig zu machen.” “Das mag stimmen”, sagte Nasrudin, “aber wenn ich stets die größere nehme, werden die Leute aufhören, mir Geld zu geben. Denn sie tun es ja nur, um zu beweisen, dass ich verrückter bin als sie. Und dann würde ich überhaupt kein Geld mehr haben.”

Entensuppe

Ein Verwandter vom Lande besuchte Nasrudin,
und brachte ihm eine Ente mit.
Nasrudin war dankbar,
ließ den Vogel braten und teilte ihn mit dem Gast.

Wenige Tage später kam ein anderer Besucher.
Ich bin, sagte er, ein Freund des Mannes,
der dir die Ente brachte.
Nasrudin speiste auch mit ihm.
Dies wiederholte sich mehrere Male.

Nasrudins Haus war wie ein Restaurant geworden
für auswärtige Gäste.
Jeder war ein Freund um irgendwelche Ecken
des ursprünglichen Überbringers der Ente.
Schließlich hatte Nasrudin die Nase voll.

Eines Tages klopfte es an der Tür und ein Fremder erschien.
Ich bin ein Freund, sagte er, des Freundes des Freundes
von dem Mann, der dir die Ente vom Land geschenkt hat.
Komm rein, sagte Nasrudin.
Sie setzten sich an den Tisch und Nasrudin bat seine Frau,
die Suppe zu bringen.
Als der Gast sie probierte,
kam sie ihm vor wie warmes Wasser.
Was soll das für eine Suppe sein? fragte der Gast den Mulla.
Diese Suppe, sagte Nasrudin,
ist die Suppe von der Suppe der Suppe der Suppe,
von der Ente.

*Genießen Sie einfach diese Geschichten, lesen Sie sie immer wieder in der, besonders wenn Sie sich nach Humor sehnen.

Schauen Sie noch, was der Dichter über den Humor sagt:

Sprichwort:

“Humor ist der Schwimmgürtel
auf dem Strom des Lebens.”

Wilhelm Raabe

So wünsche ich Ihnen für die kommende Woche,
ausgelassene Fröhlichkeit!

Mit herzlichen Grüßen

von Monika Zehentmeier

 

Das Sonntags-Märchen:


Liebe Kinder,

diesmal habe ich euch einen märchenhaften Schwank mitgebracht, in dem es sehr fröhlich und Ideenreich zugeht. Dazu begeben wir uns in die schöne Stadt Venedig, die ins Wasser hineingebaut ist und in der es sehr prächtige Paläste und Plätze gibt.
In einem der alten Häuser, da lebten einmal . . .
Also hört nun die Geschichte:

Im zauberhaften Venedig stand ein altes Haus, und dort lebten drei Frauen. Sei waren nicht mehr die jüngsten, die eine war 67, die zweite 75 und die dritte war gerade 94 Jahre alt geworden. Das Haus hatte einen großen Balkon, und auf dem saßen die drei Tag für Tag und blickten auf die Menschen, die dort entlanggingen. Einmal aber entdeckte die 94-jährige einen Jüngling, so wunderschön, dass ihr das Blut zu Herzen schoss. Er war aber nicht nur wunderschön, er war auch in Samt und Seide gekleidet, denn es war der Sohn des Dogen von Venedig. (Der Doge ist ein mächtiges Oberhaupt einer Provinz.)

„Was für ein wunderschöner Jüngling!“ seufzte also die 94-jährige, und schon träufelte sie ein gar liebliches Parfüm auf ein Seidentüchlein und warf es vom Balkon hinab, gerade als der wunderschöne Jüngling vorüber schritt.

Kaum hatte der Jüngling das Tüchlein in die Hand genommen, verbreitete sich ein so lieblicher betörender Duft, dass er sich sagte: „Wenn schon das Tüchlein so lieblich duftet, wie schön muss da erst das Mädchen sein!“

Und anstatt seinen Weg fortzusetzen, klopfte er an die Tür des alten Hauses, wo die drei Alten wohnten.

„Wohnt hier die Schöne, der das Tüchlein gehört?“ fragte der Sohn des Dogen.

„Das versteht sich, dass hier die Schöne wohnt!“ lachte die siebenundsechzigjährige, die die Tür einen Spalt geöffnet hatte.

„Erlaube“, sprach da der Sohn des Dogen, „dass ich ihr meine Aufwartung mache und ihr in das schöne Antlitz schaue!“

Die Alte war ein listiger Kopf, also sprach sie:

„Das geht nicht! Unsere Schöne darf vor ihrer Hochzeit ihr Antlitz nicht zeigen!“

„Oh!“ rief der Sohn des Dogen, dessen Herz schon heiß entflammt war. „Dann will ich sie zur Frau nehmen!“

„Wenn es so ist“, meinte die Alte wieder, „so komm morgen um dieselbe Zeit wieder, dann werden wir weitersehen.“

Dann warf sie ihm die Tür vor der Nase zu.

Der Jüngling eilte nach Hause, um den Eltern von seinem großen Glück zu erzählen. Aber sein Vater, der Doge von Venedig war und die ganze Stadt wie seine Hosentasche kannte, schüttelte verwundert den Kopf:

„Ich weiß nicht, ich weiß nicht, mein Sohn. In jenem Haus wohnen nur drei alte Weiber. Eine von ihnen muss ja mit dir gesprochen haben.“

Die Mutter, die zwar die Stadt Venedig nicht so gut kannte wie ihr Gemahl, aber dafür die Vorzüge und Schwächen der Welt, meint:

„Du bist ja bis über beide Ohren verliebt, mein Sohn. Darum sei auf der Hut und kaufe den Hasen nicht im Sack, sonst könnte es dir schlecht ergehen.“

Der Sohn des Dogen nahm sich die Worte der Eltern zu Herzen, als er sich am anderen Tag auf den Weg machte. Sie 67-jährige begrüßte ihn ehrerbietig, aber der Jüngling sprach:

„Wenn ich vor der Hochzeit nicht das Antlitz meiner Schönen schauen darf, dann soll sie mir ihre Hand zeigen.“

„Wie du wünschest“, erwiderte die Alte und verbeugte sich dabei artig. „So komm morgen um dieselbe Zeit wieder.“

Im Garten hatten die drei Weiber nämlich eine Alabasterstatue der Liebesgöttin Venus. Ihr brachen sie einfach die Hand ab, und als am nächsten Tag der Sohn des Dogen an das Tor klopfte, wurde die Balkontür einen Spaltbreit geöffnet, und durch die halbgeöffnete Tür steckten die anderen Schwestern die Alabasterhand der Venus heraus, dass der Sohn des Dogen glaubte, es wäre die Hand des schönen Mädchens.

„Ach, welch eine liebliche Hand!“ rief er gleich wie verzaubert aus, und weil beim Essen auch der Appetit kommt, bat er, auch noch den Fuß der Schönen schauen zu dürfen.

„Komm morgen um dieselbe Zeit wieder!“ hörte er eine Stimme.

Und schon brachen die drei Weiber der Venusstatue auch noch ein Bein ab und alles wiederholte sich dann wie beim ersten Mal.

„Ach, welch ein lieblicher Fuß!“ rief der Sohn des Dogen. „Sofort soll die Hochzeit ausgerichtet werden!“

Und so war es.

Und dann wurde die neunmal verschleierte Braut geholt, in die prächtige Gondel gesetzt und nach der Hochzeit in die Gemächer des Ehemannes getragen. Nun waren sie allein! Der Sohn des Dogen war schon ganz ungeduldig, die Schönheit seiner Braut zu schauen, lüftete einen Schleier nach dem anderen, bis er endlich in höchster Verzückung auch den letzten Schleier hob.

Er erstarrte vor Schreck, statt einer Schönheit erblickte er im Kerzenschein eine verhutzelte Alte – die 94-jährige!

„Du hast mich getäuscht!“ schrie er außer sich, fasste die Alte beim Rock und schleuderte sie durch das geöffnete Fenster hinaus.

Dann legte er sich nieder und schlief ein.

Unter dem Schlafzimmerfenster jenes Palastes wuchsen damals viele Maulbeerbäume – und als das Weiblein kopfüber aus dem Fenster flog, blieb es, nachdem es sich einige Male überschlagen hatte, an den Ästen hängen.

In dem Augenblick kamen drei Feen vorüber. Sie waren ausgelassen und fröhlich, weil sie gerade von einer Hochzeit kamen. Und als das Weiblein seine tollen Purzelbäume vollführte und dann wie ein Himmelsbote an den Ästen hängen blieb, da mussten sie schrecklich lachen. Die drei Feen hatten aber ein gutes Herz. So besannen sie sich nicht lange und sagten: „Wir haben uns köstlich amüsiert! Dafür sollten wir das Weiblein belohnen!“

Da sprach die erste: „Ich wünsche, dass es so jung ist wie ich!“
Da sprach die zweite: „Ich wünsche, dass es so schön ist wie ich!“
Da sprach die dritte: „Ich wünsche, dass es so lustig ist, wie wir es sind!“

Und wirklich, kaum hatten sie das gesagt, verwandelte sich das Weiblein in eine solche Schönheit, wie die Welt schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Als sich der Sohn des Dogen am Morgen an die hässliche Braut erinnerte, eilte er gleich ans Fenster. Aber was sah er da! An den Ästen der Maulbeerbäume hing ein schönes und blutjunges Mädchen. Und wenn es lachte, war es, als ob Glöckchen klängen.

„Was habe ich nur getan!“ schluchzte der Jüngling und bedeckte sein Antlitz mit den Händen. „Sie ist ja schön wie der junge Tag – und ich habe sie aus dem Fenster geworfen!“

Dann aber schaute er sich aufmerksam im Zimmer um, nahm das Betttuch, drehte es zu einem Seil und ließ es langsam hinunter gleiten. Kaum hatte das Mädchen das Seil erfasst, zog es der Jüngling empor. Und als er die Schöne auf den Rosenmund geküsst hatte, bat er unter Tränen, ihm zu vergeben und alles zu vergessen.

Und das Mädchen verzieh ihm gern, das versteht sich, hatte es doch durch den Fenstersturz Jugend und Schönheit erhalten. Und während es den Kopf neigte, lächelte es so liebreizend, dass seine Schönheit noch mehr erblühte.

Am nächsten Morgen kamen die beiden Schwestern, die siebenundsechzigjährige und die fünfundsiebzigjährige, in den Palast, um die Schwester zu besuchen. Und als sie das Wunder erblickten, da blieb ihnen vor Staunen der Mund offen stehen. Dann aber besannen sie sich, nahmen die Schöne beiseite und fragten:

„Sapperlot, Schwester, wie hast du denn das nur angestellt?“

Natürlich wollte die Schöne die Wahrheit nicht eingestehen, die jüngeren Schwestern würden es ohnehin nicht glauben, und so sprach sie:

„Ich habe mich beim Tischler zurechthobeln lassen!“

„Was?“ riefen die beiden wie aus einem Munde und machten sich ohne Zögern auf den Weg zum Tischler.

Der Tischler war sehr erstaunt, als er den seltsamen Wunsch der beiden Weiblein hörte. Aber er konnte reden wie er wollte, sie ließen sich nicht abweisen.

Da nahm der Tischler kurzerhand den Hobel und fuhr ihnen so über den Rücken, dass die beiden meinten, er wolle sie klitzeklein hobeln. Da scherten sie sich weder um Schönheit noch um Jugend und liefen davon, was die Beine hergaben.

Und die Schöne?

Nun, die war restlos glücklich, und weil sie auch klug war und schweigen konnte, so endete noch alles gut. So wenigstens erzählt es das Märchen.

Die drei alten Weiber von Venedig. Schwank aus Italien

Für heute und die verbleibenden Faschings/Karnevalstage wünsche ich euch Fröhlichkeit.

Herzliche Grüße von

Monika vom Märchen- und Lichtberg

http://www.gluecklich-wie-im-maerchen.de/

 

http://www.erfuelltes-leben.de/

 

http://www.maerchen-therapie.de/

 

Verwirkliche in Weisheit und Liebe Deinen Erfolg und Reichtum

Erlebe im Inneren Deinen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn in Weisheit und Liebe.

So wie Du selbst erfolgreich
aus DEM GEISTE geboren wurdest
und einen irdischen Lebens-Weg gehst,
der sowohl innerlich wie äußerlich ist,
so kannst Du auch die 4 hohen Werte des Lebens
gebären und sich entfalten lassen:
GLÜCK, LIEBE, ERFOLG und GESUNDHEIT.

Wie Du täglich Deinen Leib pflegst,
versorgst und gesund hältst,
so mache es ebenso
mit Deinem inneren und äußeren Glücklichsein,
denn das ist Dir kostbarste Substanz,
aus der Dein Leben besteht.

Schwinge Dich immer wieder am Tag
in den Wert Deiner Wahl oder Deines Wunsches ein
und bewege ihn in Deinem Herzen.
Erlebe ebenfalls Deinen ureigenen Erfolg und Reichtum
und verwirkliche ihn im Inneren, wie im Äußeren.

Dazu brauchst Du die wertvollsten Bestandteile,
die fortwährend Weg-Weiser sein sollten
für jeden Dienst und jedes Produkt:
Achtung vor dem Menschen und vor der Schöpfung,
Liebe zum Mitmenschen und zur Natur,
Solidarität mit den Erdenbürgern, wie mit der Erde selbst.

Deinen eigenen Erfolg und Reichtum
wirst Du umso leichter realisieren,
je mehr Du den (3) anderen Menschen hilfst
ein prächtiges Lebens-Einkommen zu erhalten
und die es dann genauso machen.

Die Kraft, Motivation und Ausdauer
findest Du reichlich in Dir selbst,
wie auch die Lösungen zu den Problemen,
die Bewältigung der Schwierigkeiten,
die Chancen in den Krisen.

Sei Du selbst der Schöpfer
Deines Erfolgs und Reichtums,
denn niemand wird es für Dich tun.

Jahres-Motto 2012 des Märchen- und Licht-Impulses.

P.S.:
Möchten Sie die 4 hohen Werte Ihres Lebens
besser ergreifen und erleben lernen?
GLÜCK, LIEBE, ERFOLG und GESUNDHEIT!?

Dann finden Sie in den folgenden Webseiten,
was Sie finden möchten:

Lebens-Einkommen für jeden Menschen
http://www.yeahpromotion.com/affiliates/gratistipps.php?rid=555

http://www.erfuelltes-leben.de/hauptseite

http://www.maerchenhaftleben.de

http://www.maerchen-therapie.de/

Zwitschern Sie mit mir: http://twitter.com/maerchen_heilen

Besuchen Sie meine Blogseite: http://bit.ly/fA4imw  

 

Lebe Dein Erfülltes Leben in Liebe

weberin
Einen liebevollen und lebendigen guten Tag!

Manche gute Eigenschaft kann sich in das Gegenteil verkehren. Wenn dann die Herausforderung angenommen wird, kann alles sich zum Guten wenden und harmonisch werden. Davon erzählt ein sehr schönes Märchen.

Gönnen Sie sich gleich, oder später, diese halbe Stunde für sich selbst, tauchen Sie ein in die Ruhe, wenn Sie mögen bei Kerzenlicht und wenden Sie sich dann dem Märchen zu:

buchstaben einem ärmlichen Häuschen eines Pueblos, wohnte mit seinen Eltern ein kleines Mädchen, mit Namen Schawenis. Hunger und Elend waren ständig Gäste bei ihnen, und je größer Schawenis wurde, desto öfter dachte sie darüber nach, wie sie diese ungebetenen Gäste vertreiben könnte. Denn sie wusste, dass weder Vater noch Mutter die nötige Kraft dazu aufbringen würden. So ruhte die ganze Schwere des Entschlusses auf ihr allein. Endlich kam ihr ein Gedanke. Ich will Baumwolle sammeln und weben lernen, dachte sie. Und es dauerte nicht lange, da hatte sie schon einen großen Strang zum Verarbeiten bereit.

Anfangs webte sie schöne Strümpfe, wie sie die Frauen zum festlichen Tanz zu tragen pflegten, dann aber wuchs unter ihren flinken Händen ein herrliches weißes Gewand und schließlich gelang ihr auch noch eine entzückende Tanzschärpe. Das ganze Pueblo war von ihren Arbeiten begeistert, und alle Frauen waren wie versessen darauf, diese Herrlichkeiten ihr Eigen zu nennen. Schawenis passte das gerade in ihren Plan, und so wurden ihre Erzeugnisse bald verkauft. Dann webte sie noch viel schönere weiße Kleider, aber auch die behielt sie nicht für sich, denn man bot ihr einen sehr hohen Preis dafür.

Und wie die Zeit verging, erschienen die Frauen des Pueblos eine nach der anderen in nagelneuen Gewändern zum Tanz. Schawenis webte und webte. Aber je mehr prächtige Gewänder aus ihren Händen hervorgingen, desto mehr wuchs der Hochmut in ihrem Herzen, so dass sie jetzt nicht nur schön und reich, sondern auch böse und hoffärtig war.

Ihre Altersgenossinnen heirateten eine nach der anderen. Auch um Schawenis bewarben sich einige junge Indianer und brachten ihr, wie es im Pueblo jetzt noch Sitte ist, jeder ein schönes weißes Kleid, das sie selbst gewebt hatten. Aber Schawenis wies die Bewerber ab. „Ich brauche eure Geschenke nicht“, sagte sie hochmütig.

„Ich kann mir meine Kleider selbst weben und noch viel schöner.“ Den alten Leuten entging es nicht, dass im Herzen des Mädchens der Hochmut seine Blüten trieb, und sie schüttelten besorgt die Köpfe. „Du hast dich vom Guten abgewendet, Schawenis“, sagten sie vorwurfsvoll. „Die guten Geister haben dir Reichtum geschenkt, weil du ein fühlendes Herz hattest. Jetzt aber ist es voller Hoffart, und solchen Menschen steht einiges Leid bevor“ – „Spart euch diese Reden“, rief Schawenis aufbrausend. „Wenn ich Lust habe, kann ich mir für meinen Reichtum das ganze Pueblo kaufen und euch allesamt davonjagen!“

Nur einen hatte ihre Schönheit so bezaubert, dass er trotz allem Tag und Nacht an einem herrlichen Hochzeitskleid für sie webte. Der Jüngling wurde der Narbige genannt, weil die Pranken des Bären Tumwa, von dem er einst überfallen worden war, auf seinem Gesicht Spuren hinterlassen hatten. Als das Kleid fertig war, ging er damit zu Schawenis.

„Ich glaube, an dein gütiges Herz, Schawenis, und bringe dir mein Hochzeitsgeschenk“, entgegnete der Jüngling und wollte seine Arbeit vor ihr ausbreiten.“Bah, die Mühe kannst du dir sparen. Ich habe schon ganz andere fortgejagt. Oder hast du vielleicht gedacht, es würde mir Spaß machen, ein ganzes Leben lang dein gezeichnetes Gesicht zu sehen?“ spottete Schawenis.

Der gedemütigte Jüngling schlug die Augen nieder und entfernte sich wortlos. Die höhnische Rede des Mädchens hatte ihn tief verletzt. Der Narbige hatte von seiner Niederlage geschwiegen, aber Schawenis sorgte dafür, dass sie bald im ganzen Dorf bekannt wurde. Aber das sollte ihre letzte herzlose Tat sein. Kurz darauf senkte sich über das Pueblo eine schwüle, sternenlose Nacht herab.

Da war es plötzlich, als schwebte in dem Raum, wo Schawenis schlief, etwas durch die Finsternis, und dann traten drei sonderbare Geister an ihr Lager. Nichts als ihre seltsamen, fast unhörbaren Stimmen verrieten ihre Gegenwart.

„Ich habe ihr Gesundheit und Schönheit verliehen“, flüsterte die erste Stimme, „aber nun schicke ich ihr für alles hartherzige, was sie getan hat, Krankheit und Schmerzen.“

“Ich habe ihr Reichtum geschenkt, aber sie verdient ihn nicht und soll wieder in Armut und Elend leben.“

“Und ich schicke ihr den Tod. Wenn sie den Hochmut nicht aus ihrem Herzen reißt, muss sie sterben, Howgh!“ Mehr sagten sie nicht, denn mit dem letzten Wort kam aus den schweren, in der nächtlichen Stille hängenden Wolken, ein Blitz herabgefahren, und noch ehe sein Schein erlosch, waren die seltsamen Wesen wie an einer Leiter daran hochgeklettert und oben im Sternenpueblo verschwunden.

Über der Erde entlud sich ein Gewitter. Heftige Donnerschläge schreckten die Menschen aus dem Schlaf, und dann prasselte ein Regenguss nieder. Schawenis wusste von alledem nichts. Sie hatte die ganze Nacht tief geschlafen und schlug erst die Augen auf, als die Morgensonne ihre Strahlen auf die weißen Wände warf. Schawenis wollte sich erheben, aber eine unerklärliche Müdigkeit hielt sie umfangen, so dass sie kein Glied rühren konnte. Sie wollte nach ihrer alten Mutter rufen, aber die Zunge lag ihr wie Blei im Mund. Da wusste sie, dass sie krank war.

Lange blieb sie hilflos liegen. Erst als der Tag zur Neige ging, trat die Mutter an ihr Lager. Das krankhaft veränderte Gesicht der Tochter verriet ihr auf den ersten Blick, wie es um Schawenis stand, und sie ließ sogleich einen Zauberer rufen, der die Kranke gesund machen sollte. Anfangs weigerte sich der Zauberer, denn auch er war dem Mädchen nicht gewogen, aber als ihm eine reichliche Belohnung zugesagt wurde, packte er seine Arzneien zusammen und ging zu Schawenis.

Er wachte die ganze Nacht hindurch an ihrem Lager, zündete mehrmals ein Feuer an, stellte allerlei Tiegel darauf und braute darin, ununterbrochen Beschwörungsformeln murmelnd, seine Heilgetränke. In der Früh nahm der Zauberer seinen Lohn und machte sich zum Weggehen bereit. „Meine Arzneien besitzen außergewöhnliche Heilkraft“, sagte er beim Abschied, “aber die Krankheit, an der Schawenis leidet, vermögen sie nicht zu heilen. Ihr habt mich freigiebig belohnt, und darum will ich euch einen guten Rat geben. In den Felsenbergen wohnt ein noch mächtigerer Schamane als ich. Bietet ihm euren ganzen Besitz, und er wird eure Tochter gesund machen.“

Die Eltern säumten nicht und ließen auch diesen Zauberer rufen. Drei Tage und drei Nächte lang mühte sich der Alte, die Krankheit auszutreiben, aber vergebens. „Schon die dritte Nacht höre ich die Stimme der Toten aus dem Reich der Schatten. Sie rufen mich immer lauter und lauter, und ich fürchte mich vor ihnen. Sag, weiser Mann, muss ich wirklich sterben?“ Der Zauberer schüttelte den Kopf. “Meine Medizin hat dir nicht geholfen, obwohl im ganzen Indianerland keine heilkräftigere zu finden ist. Es gäbe vielleicht noch ein letztes Mittel, aber….“

“Nenne es mir, großer Zauberer, du bekommst dafür alles, was ich besitze“, bat Schawenis. „Wie ich sehe, hat die Krankheit deinen Stolz gebrochen, und das ist ein gutes Zeichen. Denn um wieder gesund zu werden, brauchst du Liebe. Aber du hast ja jeden, der sie dir geben wollte, fortgejagt!“ Schawenis brach in Tränen aus. Sie empfand bittere Reue über das, was sie getan hatte. Ach wie gerne hätte sie jetzt alles wieder gut gemacht!

In diesem Augenblick hörte man draußen die Leiter knacken. Jemand kam heraufgestiegen. Und dann trat derjenige in den Raum, dem das Mädchen das größte Leid zugefügt hatte – „Im Pueblo heißt es, dass du im Sterben liegst“, sagte der Jüngling zu Schawenis. „Aber ich glaube es nicht und hoffe fest, dass du bald wieder gesund wirst.“ – „Nein, ich werde nie wieder gesund“, entgegnete Schawenis traurig, “weil ich niemand geliebt habe als mich selbst!“

Da mischte sich der Zauberer in das Gespräch. „Willst du ihr helfen?“
“Von Herzen gern! Ich liebe Schawenis noch immer, auch wenn sie mir sehr wehgetan hat.“ – „Irgendwo weit in der Wüste hinter dem Pueblo strömt im Verborgenen das Brünnlein des Lebens. Du musst es suchen und das Wasser so schnell wie möglich Schawenis bringen. Hier – nimm meinen Krug. Er hält jede Flüssigkeit frisch!“ Der Jüngling nahm den Krug und wollte die Hütte verlassen. Aber Schawenis hielt ihn noch zurück: „Merke dir, dass dein Weg nur dann einen Sinn hat, wenn du Schawenis wirklich von ganzem Herzen liebst, denn nur deine Liebe wird dich an den Quell des Lebenswassers führen.“

Volle drei Tage war der Jüngling schon in der Wüste umhergeirrt, ohne auch nur die geringste Spur von dem Wasser des Lebens entdeckt zu haben. Nichts als glühende Sanddünen boten sich seinen suchenden Augen. Einige Mal hatte er schon geglaubt, den kühlenden Quell vor sich zu sehen, aber wenn er dann näher trat, musste er erkennen, dass ihn seine Sinne genarrt hatten. Am dritten Tag fiel er vor Erschöpfung in den Sand und schlief ein. Während des Schlafes kamen Fieberträume über ihn, in denen ihm das Bild der schönen Schawenis erschien. Mit lieblichem Lächeln sang sie ihm ein Lied, das wie das Murmeln eines fernen Bächleins klang. Da erwachte er.

Er sprang auf und blickte um sich. Von Schawenis war nichts zu sehen, nur die heiße Wüste dehnte sich vor seinen Augen. Aber das Rauschen des Baches war noch immer zu hören, ja es schien sogar immer deutlicher zu werden. Jetzt fiel ihm ein, dass der Quell unter der Erde sein musste. Er scharrte den Sand weg und stieß auf Gestein. Aber er fühlte sich so schwach, dass er die Hoffnung, jemals zu dem Wasser vorzudringen, gänzlich aufgeben musste. Trotzdem machte er noch einen letzten Versuch. Er wälzte ein großes Felsstück beiseite, und da sprang ihm plötzlich ein gewaltiger Wasserstrahl entgegen. Kaum hatte er sich das Gesicht gewaschen, spürte er, wie ihm das Blut mit neuer Kraft durch die Adern strömte. Und gleich darauf merkte er, dass ein noch größeres Wunder geschehen war: Das heilkräftige Wasser hatte die Narben in seinem Gesicht so geglättet, dass auch nicht die geringste Spur davon zurückgeblieben war.

Er füllte den Krug des Zauberers mit dem Lebenswasser und eilte, so schnell er konnte, in das Pueblo zurück.

Schawenis lag im Sterben. Sie war überzeugt, dass der Jüngling die wundertätige Quelle nicht gefunden hatte und sie nun bald in das Reich der Schatten wandern müsse. Nur noch ein letzter Wunsch war ihr geblieben: von dem Narbigen Abschied nehmen zu können. Sie wartete und wartete, und als er endlich kam, setzte sie sich auf ihrem Lager auf, um ihm ihre letzten Worte zu sagen. Aber der Jüngling setzte ihr den Krug mit dem Wasser des Lebens an die Lippen. Schon der erste Schluck gab Schawenis ihre Kräfte zurück. Sie verließ das Krankenlager und dankte ihrem Retter mit einem liebevollen Lächeln.

Da bemerkte sie, dass die Narben in seinem Gesicht spurlos verschwunden waren. „Auch ihm hat das Wasser des Lebens geholfen“, sagte er Zauberer, der sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte, und trat zu dem jungen Paar. “Schawenis liebt dich“, sprach er zu dem Jüngling,“und ich weiß, dass ihr miteinander glücklich sein werdet. Aber um eins bitte ich euch: Lasst niemals den Hochmut die Herrschaft über eure Herzen gewinnen!“

Nach diesen Worten drehte sich der Zauberer um und verließ das Haus.

Und die Beiden sind ein Paar geworden, sie lebten glücklich miteinander und mehrten das Gute.

Schawenis und das Wasser des Lebens Indianermärchen

Lassen Sie das Märchen nachklingen und nehmen Sie wahr, was Ihnen dabei durch den Sinn geht an Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen.

Dann wenden Sie sich dem folgenden Text zu
und lesen Sie ihn bildhaft und aufmerksam,
erleben Sie ihn in Ihrem Herzen:

Die 7 Ur-Bilder des Lebens.

Meditativer Text

Aus Der UR-KRAFT
des VATERS und der MUTTER
bist Du geboren.

Du lebst jetzt
scheinbar getrennt
und betätigst Dich selbständig.

Viele Hilfen und Helfer
triffst Du auf Deinem Weg
und Du kannst ihre Hilfe nutzen.

In Deinem Hier und Jetzt
steht immer wieder eine Veränderung,
eine große Verwandlung an.

Durch Ein-Kehr in Dich selbst
findest Du zurück
zu Deiner wahren Natur, zu Deinem Sein.

So kannst Du wieder ankommen
in Deinem Selbst
und darin verweilen.

Dann vereinst Du wieder
alle Teile Deines Wesens
in Deiner ewigen Vollkommenheit,
in Deiner Liebe.

Jean Ringenwald

Einen lebensfrohen 4. Advent

wünscht Ihnen

Monika Zehentmeier
und das gesamte Märchenteam


Copyright by Troubadour Märchenzentrum e. V. D- 32602 Vlotho
*

P.S.:
Möchten Sie die 4 hohen Werte Ihres Lebens
besser ergreifen und erleben lernen?
GLÜCK, LIEBE, ERFOLG und GESUNDHEIT!?

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was Sie finden möchten:

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Finde Dein Glück! Ein Märchen

glueckerleben

Es war einmal ein Menschenkind in der Mitte seines Lebens, das machte sich auf den Weg sein Glück zu finden, denn das hatte es verloren. Es wusste nicht wo sein Glück geblieben war und so ging es auf seinem Lebensweg zurück, denn es dachte, es habe es unterwegs verloren.

Doch so sehr es sein Glück auch suchte, es konnte es nirgends finden, auch nicht mehr in den Begebenheiten, in denen es früher sein Glück gefühlt hatte. So ließ es ab vom Weg in die Vergangenheit, wanderte und wanderte lange Zeit über Berg und Tal, mit dem einzigen Wunsch, sein Glück zu finden.

Eines Tages gelangte es, als es schon dunkel war, auf einen Talboden. Die Hügel, die Ebene, alles war eingehüllt in das Blau der Nacht. Aber mitten in dem Tal war ein Licht zu sehen, ein warmgoldenes Licht, und darauf ging das Menschenkind zu. Als es näher kam da wunderte es sich sehr, denn das Licht kam aus einem großen, alten Baum. Sein Stamm war einen Spalt offen und es sah in dem goldenen und weißen Licht einen alten Mann und eine hell strahlende Gestalt an einem goldenen Tisch sitzen.

Verwundert und ehrfürchtig, blieb das Menschenkind in einiger Entfernung vor dem Baume stehen. Der Leuchtende Mond ging auf, rund und schön. Und als er direkt über dem Baume stand, da gingen die Sterne auf, mit ihrem funkelnden Glanz.

Auf seinen Wanderstab gestützt, betrachtete das Menschenkind das Mondenlicht, das auf den Blättern des Baumes und in der Landschaft wundervoll schimmerte. Der Himmel schien ihm hier besonders nah. Nach einer Weile, kamen die Sterne immer näher, setzten sich auf das Gezweige des Baumes und auf die Wiese. Sie funkelten und strahlten voller Glück.

Da merkte das Menschenkind, dass sich in seinem Herzen etwas regte, es war wie eine leise, aber wunderschöne Stimme aus fernen Zeiten.

In diesem Moment trat der alte Mann aus dem hell erleuchteten Baum heraus, rief das Menschenkind bei seinem Namen, winkte es zu sich, empfing es herzlich und sprach: „Da bist Du ja! Schon lange halte ich Ausschau nach Dir. Sei mein Gast.“ Das Menschenkind, das noch voller Staunen war über die Ereignisse, die es eben noch erlebt hatte, grüßte ergeben den ehrwürdigen, gütigen, alten Mann und folgte ihm in den Baum.

In seiner Gegenwart und der Anwesenheit der hell strahlenden Lichtgestalt fühlte es sich vollkommen angenommen, geborgen und gestärkt. Zwar blendete es anfangs noch das helle Licht in diesem Raum, es hatte sich aber bald daran gewöhnt.

Der alte Mann wies ihm einen Platz am goldenen Tische zu und zusammen mit dem Engel bewirtete er es mit Speisen, die es schon lange nicht mehr zu sich genommen hatte und die so köstlich waren, dass ihm uralte, ewig junge Gedanken in den Sinn kamen, deren Wahrheit es beglückten. Ja, es fühlte sich selber auf einmal wie der Baum, auf den sich im Mondenglanz die leuchtenden Sterne niedergelassen hatten.

Es spürte inniglich,
dass sein Glück immer da gewesen war,
dass es sich selber von ihm getrennt hatte,
dass die Sehnsucht nach seinem Glück ihm geholfen hatte, diesen Ort zu finden, an dem es sich an das Wunder seines Lebens und an sein Glück das in ihm schlummerte, erinnern konnte.

Und als dem Menschenkind all dies gewahr wurde in diesem geschützten, wohlwollenden Raum, geschah in ihm eine Verwandlung: gleichsam der Sonne die eben am Himmel emporstieg, erwachte in ihm ein wunderschönes Licht, das Glück in seinem Herzen, es strahlte wonniglich wie die Sonne am Himmelszelt.

Der alte, weise Mann und der Engel freuten sich mit ihm. Und der alte Mann sprach zum Menschenkind: „Ja, Dein Glück ist immer da, war immer da gewesen und wird auch immer da sein. Du kannst es wirklich niemals verlieren. Wende Dich jetzt dem Engel zu, und er wird Dich dorthin führen wo Dein Lebensweg zusammen mit Dir beschlossen wurde.“

Und der Engel führte ihn in die lichten Welten. Das Menschenkind besah sich alles was vor ihm lag und besonders das hohe Ziel seines Lebens.

Da dies unbeschreiblich beglückend war und es fühlte, dass es genauso war, wie es sich seine Erfüllung immer vorgestellt hatte, rückte es dieses hohe Ziel in das Zentrum seines Lebens, seines Wesens, in die Mitte seines Denkens und Fühlens.

Nachdem sie in den Baum zurückgekehrt waren, verabschiedete sich das Menschenkind vom Engel voller Dankbarkeit für alles Erlebte. Und der Engel segnete es und sprach: “Ich begleite Dich auf allen Deinen Wegen, Du brauchst Dich nur nach mir umzusehen. Ich bin vor Dir, hinter Dir, neben Dir, über Dir, unter Dir und sogar in Dir.“

Der alte Mann führte das Menschenkind aus dem Baum heraus und als es den Baum im hellen Sonnenlicht erblickte, da staunte es noch mehr, denn die Äste des Baumes leuchteten in den 7 Farben des Regenbogens, jeder der 7 Äste in einer anderen Farbe. Und dort, wo in der Nacht die Sterne gesessen hatten, da erstrahlten jetzt weiße Sternenblüten auf dem Baum und in der Wiese.

„Das Glück in Deinem Herzen ist immer da, im Jetzt, im Augenblick, auch wenn Du gleichzeitig andere Gefühle spürst. Betrachte vom Glück aus Dein Leben.“ Und das Menschenkind antwortete: „Ja, ich habe mein hohes Ziel erschaut und auch meine Aufgaben. Sie sind mit meinem Glück verbunden. Bespreche ich alle Angelegenheiten mit meinem Glück und handle danach, so werde ich meine Aufgaben gut erfüllen und mein Ziel sicher erreichen. Ich danke Dir von ganzem Herzen für diese Begegnung und die wichtigen Erkenntnisse.“

Der alte, gütige Mann grub eine der strahlend weißen, zarten Sternenblumen mit den Wurzeln aus und gab sie zum Abschied dem Menschenkind. „Nimm sie an Dich. Sie ist aus dem Glück geboren, aus dem Licht der strahlenden Sonne, sie weiß Dir vom Glück zu erzählen, denn sie lebt nur davon. Sieh nur, sie wendet sich hingegeben der Sonne zu!“

Da ging es reich beschenkt und freudig nach Haus, gab dem Sternenblümlein ein schönes Plätzchen in seinem Garten und lebte fortan glücklich und zufrieden.

Finde Dein Glück Märchen von Monika Zehentmeier


Für heute und die kommende Woche wünsche ich Ihnen viel Glück bei allem, was in dieser Woche für Sie ansteht.

Herzliche Sonntags- Grüße

sendet Ihnen

Monika vom Märchen- und Lichtberg

P.S. Schenken Sie sich, Ihren Freunden oder einem anderen lieben Menschen der Stärkung braucht in den Adventstagen, einen Märchen-Adventskalender oder einen inniglichen, zu den hohen Werten des Lebens.
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Lasse Deine Herzenssonne in Dein Leben straheln! Verwirkliche Dein erfülltes Leben.

heckenrose

Einen lichtvollen, glücklichen Sonntag!

Das Licht ist für das Gemüt, (die Seele) und für den Körper des Menschen sehr wichtig. Es erfreut Mensch und Natur, es lässt alles wachsen und reifen und nährt jede Zelle des Leibes und der Seele.

Das Licht ist sowohl in der Äußeren wie in der Inneren Welt vorhanden und wirkt erhellend, stärkend und belebend.

Lassen Sie das Goldene Licht, das wie die Sonne leuchtet, in Ihren Sonntag und in Ihren beruflichen und familiären Alltag strömen. Es wird sich einiges zum Besseren wenden, denn Sie werden mehr Glück ausstrahlen und erfühlen, was wirklich zu tun oder zu lassen ist um Ihr erfülltes Leben zu erhalten oder zu schaffen.

Der folgende Meditative Text kann Ihnen dabei sehr behilflich sein.

Am Besten drucken Sie sich die Email aus und nehmen sich dann 20 Minuten Zeit für eine sonn- und feiertägliche, (oder genehmigen Sie sie sich täglich) Stärkung. Stimmen Sie sich mit strahlender, erhebender, womöglich klassischer Musik ein, mit einem Largo oder Adagio. Lassen Sie es danach ganz still werden in Ihrem Zimmer und dann in Ihnen selbst, und lesen Sie nun entspannt und freudig gestimmt den folgenden Meditativen Text, der das

Motto dieses Sonntags
und der kommenden Woche

sein kann, wenn Sie es wollen:

* * * * * * * * * * * * * *

In Dir ist DAS LICHT.
* * * * * * * * * * * * * *

Es spricht Das Höhere Selbst.

„In Dir ist DAS LICHT,
wenn Du Deine Aufmerksamkeit
darauf lenkst.

Wenn Du es aber nicht achtest,
scheint es nicht da zu sein.”

DAS LICHT kann nicht
ein Mal da sein
und ein Mal nicht da sein.

Es kommt nur darauf an,
ob wir es sehen können oder wollen
oder ob etwas uns die Sicht hindert.

Weswegen können oder wollen wir nicht
DAS LICHT sehen?

Würden wir etwa so viel Lichtes,
die Wahrheit, nicht aushalten?

Müssten wir sogar unsere
Weltanschauung ändern, durchlichten?

Was hindert in uns
die Sicht des Lichtes?

Aber verlieren wir mit diesem Ergründen
nicht zu viel Zeit?

„Wende Dich oft
in Dir DEM LICHTE zu.
Suche DAS LICHT.
Bejahe ES.
Hülle Dich ganz
in Deinem LICHT-Kleid ein.”


Meditativer Text von Jean Ringenwald

Zitat entnommen aus dem
21 Tage-Kurs: Erfülltes Leben
.
http://www.erfuelltes-leben.de/hauptseite

Lassen Sie diesen Text auf sich wirken
ohne etwas Bestimmtes zu erwarten
und notieren Sie in Ihrem Tage-Buch,
was in Ihnen aus Ihrer Seele an Bildern und Gefühlen aufkommt.

Märchen-Zitat für ein glückliches, liebevolles und erfolgreiches Leben:

. . . der Sohn der Witwe wagte sich doch hinaus, und nachdem er die Königstochter gesehen hatte, ging er sogar zum König und begehrte sie zur Braut. Da verwunderte sich der König und sprach: „Du hast den Tod verdient, weil du es gewagt hast gegen mein Gebot auf die Straße zu gehen und meiner Tochter ins Antlitz zu schauen. Nur wenn du imstande bist drei schwere Aufgaben zu lösen, sollst du das Leben behalten und die Königstochter zur Gemahlin haben.

Zum ersten musst du ihr die allerkostbarste Morgengabe herbeischaffen, die es nur gibt. Für’s zweite musst du mir vier Lasttiere voll Geld bringen, und drittens wirst du neben mein Schloss ein anderes Schloss bauen, das muss aber viel schöner sein als meines, und was an meinem Schloss von Eisen ist, muss an deinem Schloss von Gold sein.” Und damit kehrte der Sohn der Witwe heim.

Da scheuerte der junge Mensch in der nächsten Nacht an dem Leuchter. Sogleich erschien der Geist des Lichtes; er offenbarte ihm, was der König verlangt hatte, und bat ihn um Rat, was er wohl der Königstochter zur Morgengabe geben sollte. Nun brachte der Geist einen goldenen Becher herbei und riet ihm, den Becher von den Steinen zu füllen, welche noch immer im Winkel lagen, das werde die kostbarste Morgengabe von der ganzen Welt sein. Das tat er auch, und als seine Mutter in der Frühe des Morgens mit dem Becher zum König kam und der König den Becher vor der Königstochter ausschüttete, waren es die kostbarsten Edelsteine die man je gesehen hat.

Darüber waren der König und die Königstochter hoch erfreut. Als nun beide ans Fenster traten, sahen sie die vier Lasttiere im Hofe stehen, mit schweren Geldsäcken beladen und weiter Hinten stand das neue Schloss, dem König seinem Schlosse schon gegenüber und war viel schöner anzusehen als seines und glänzte prächtig in der Morgensonne. Da staunte der König und ließ sogleich die Hochzeit abhalten. . . .

 Zitat aus dem unten stehenden Märchen

 

Fragen die Sie für Ihr zielorientiertes Leben inspirieren können:

*Wer kommt aus dem Leuchter hervor?
*
Was hat der Jüngling zu tun um das Gewünschte zu bekommen?
*
Was hat der Jüngling einzig und allein im Sinn?
*
Für was möchten Sie selbst einzig und allein Sinn haben?
*
Bleiben Sie hartnäckig, aber gelassen an Ihrem Ziel dran
und ergreifen Sie die Hilfen die Ihnen zu Verfügung stehen!

Sehen Sie auch noch was der Dichter über Licht zu sagen hat:

Sprichwort:

Alle Wesen leben vom Lichte,
jedes glückliche Geschöpf,
die Pflanze selbst,
kehrt freudig sich zum Licht.

Friedrich Schiller

Für heute und die kommende Woche wünsche ich Ihnen, lichte, glückliche Momente in Ihrem Leben zu bemerken und sie wonniglich zu genießen.

Mit herzlichen Grüßen

von Monika Zehentmeier

Geben Sie dieses Sonntags-Geschenk auch gerne weiter an Menschen, denen Sie eine Freude bereiten wollen.


Das Sonntags-Märchen:

Liebe Kinder,

heute könnt Ihr ein Märchen-Wunder erleben, und wie viele Märchen beginnt auch dieses zunächst mit großer Armut:

Eine arme Witwe hatte einen Sohn, der verlief sich an dem Tag, als er fünfzehn Jahre alt war, im Wald. Nach einer Weile fror ihn sehr, da kam ein Mann, der zündete ein Feuer an, damit sie sich daran wärmen könnten. Als sie sich eine Weile gewärmt hatten, war ein feuriges Loch in die Erde gebrannt.

Da sprach der Mann zu dem Knaben, er solle in das feurige Loch steigen, dann käme er vor eine eiserne Tür, vor der läge ein feuriger Löwe, den solle er nicht fürchten, sondern durch die Tür hindurchgehen. Dann käme er an einen Ort, wo ein Tisch stände. auf dem wäre ein Licht und neben dem Licht läge ein Ring. Auch stände ein Apfelbaum bei dem Tisch, davon solle er sich einen Sack voll Äpfel pflücken, dazu das Licht und den Ring nehmen und sobald als möglich den Rückweg antreten. Der Knabe tat alles, wie ihm geheißen war; als er aber wieder an die Tür kam, war sie zugeschlagen. Darüber weinte er bitterlich, und die Tränen fielen auf den Ring, den er an den Finger gesteckt hatte; dazu rang er die Hände. und wie der Ring dabei sich ein wenig am Finger drehte, erschien der Geist des Ringes und fragte, was er wolle.
Der Knabe fiel vor Schrecken zur Erde nieder. Als er aber wieder zu sich selbst gekommen war, sagte er, dass er hier herauswolle. Der Geist des Ringes erwiderte, in seiner Macht stände es nicht. ihn hier wieder herauszuführen, er solle an dem Licht scheuern, dann käme der Geist des Lichtes, der habe höhere Macht als er und würde ihn hinausgeleiten. Der Knabe tat, wie ihm geheißen war, da erschien der Geist des Lichtes und führte ihn hinaus.

Er ging nun nach Hause, und dort stellte er das Licht beiseite. Aus den Äpfeln in seinem Sack waren Steine geworden, die schüttete er in einen Winkel und beachtete sie weiter nicht. Nach einer Weile hatten er und seine Mutter nichts zu essen; da fing sie an, das Licht zu scheuern, denn sie gedachte es beim Zinngießer zu verkaufen. Darauf erwiderte er, das solle sie nicht tun, sie solle sich wünschen, was sie wolle, er werde es ihr bringen.

Da wünschte sie sich einmal ordentlich satt zu essen. Sogleich setzt er eine Reihe goldener Teller mit Speisen auf, die er nur immer so recht geschickt aus der Hand auf den Tisch fliegen ließ. Die Mutter rief auch ihren Sohn zum Essen dazu. Als sie gegessen hatten, trugen sie das Geschirr zum Goldarbeiter, der ihnen für jeden Teller zehn Taler zahlte. Und so scheuerten sie täglich an dem Leuchter, und das goldene Geschirr, das der Geist des Lichtes brachte, blitzte und blinkte, und sie schleppten es täglich zu dem Goldschmied, der ihnen abnahm, so viel sie davon brachten.

Nun kam der Tag, an dem auch die Prinzessin fünfzehn Jahre alt wurde, und sie wurde, eingehüllt in ein seidenes Gewand, an diesem Tag in der Stadt umhergetragen. Der König ließ bekanntmachen, dass kein junger Bursche sich auf der Straße sehen lassen dürfe, während seine Tochter im Seidengewand umhergetragen würde.
Allein der Sohn der Witwe wagte sich doch hinaus, und nachdem er die Königstochter gesehen hatte, ging er sogar zum König und begehrte sie zur Braut. Da verwunderte sich der König und sprach: „Du hast den Tod verdient, weil du es gewagt hast, gegen mein Gebot auf die Straße zu gehen und meiner Tochter ins Antlitz zu schauen. Nur wenn du imstande bist drei schwere Aufgaben zu lösen, sollst du das Leben behalten und die Königstochter zur Gemahlin haben.
Zum ersten musst du ihr die allerkostbarste Morgengabe herbeischaffen, die es nur gibt. Für’s zweite musst du mir vier Lasttiere voll Geld bringen, und drittens wirst du neben mein Schloss ein anderes Schloss bauen, das muss aber viel schöner sein als meines, und was an meinem Schloss von Eisen ist, muss an deinem Schloss von Gold sein.” Und damit kehrte der Sohn der Witwe heim.
Da scheuerte der junge Mensch in der nächsten Nacht an dem Leuchter. Sogleich erschien der Geist des Lichtes; er offenbarte ihm, was der König verlangt hatte und bat ihn um Rat, was er wohl der Königstochter zur Morgengabe geben sollte. Nun brachte der Geist einen goldenen Becher herbei und riet ihm, den Becher von den Steinen zu füllen, welche noch immer im Winkel lagen, das werde die kostbarste Morgengabe von der ganzen Welt sein. Das tat er auch, und als seine Mutter in der Frühe des Morgens mit dem Becher zum König kam und der König den Becher vor der Königstochter ausschüttete, waren es die kostbarsten Edelsteine die man je gesehen hat.

Darüber waren der König und die Königstochter hoch erfreut. Als nun beide ans Fenster traten, sahen sie die vier Lasttiere im Hofe stehen, mit schweren Geldsäcken beladen und weiter Hinten stand das neue Schloss, dem König seinem Schlosse schon gegenüber und war viel schöner anzusehen als seines und glänzte prächtig in der Morgensonne. Da staunte der König und ließ sogleich die Hochzeit abhalten. Der Sohn der Witwe feierte Hochzeit mit der Prinzessin, und sie wohnten miteinander mit der alten Frau, des Jünglings Mutter, in dem kostbaren Schloss.

Als nun der Schwiegersohn des Königs einmal auf die Jagd gegangen und auch seine Mutter eben nicht in dem prächtigen Schloss war, kam der frühere Mietsherr der Witwe mit vielen Lichtern, die er umgehängt hatte, vor das neue Schloss und rief aus: wer ein altes Licht hätte, dem gebe er drei neue für das alte. Er hatte nämlich bemerkt, wie der junge Bursche und seine Mutter mitunter an dem Licht gerieben hatten und wie dann der Geist des Lichtes gekommen war.

Als die Königstochter nun seinen Ausruf vernahm, ahnte sie nichts Böses, sie brachte schnell das alte Licht herbei und erhielt drei neue dafür.

Der betrügerische Mann warf so schnell wie möglich die neuen Lichter von sich und ging mit dem alten in die weite Welt.
Die Königstochter aber, weil sie an diesem Tag ihren Vater noch nicht gesehen hatte, lief mit den Lichtern in der Hand erst einmal in ihres Vaters Schloss, um dem König von dem guten Handel zu erzählen.
Sobald aber das alte Licht fort war, verschwand das prächtige, neugebaute Schloss vor den Augen der Königstochter.

Als der junge Mann zurückkehrte und erfuhr, was geschehen war, drehte er sogleich an seinem Ring, und es erschien der Geist des Ringes. Den schickte er hinter dem Betrüger her, der sich sehr schnell davongemacht hatte. Er hieß ihn, dem Dieb das Licht abzunehmen und es wiederzubringen. Da machte sich der Geist des Ringes auf und brachte alsbald das alte Licht wieder.
Der junge Mann aber rieb an dem Licht, da erschien der Geist des, Lichtes und baute das verlorengegangene Schloss schöner wieder auf als es gewesen war.
Von der Zeit an hat er das alte Licht sorgsamer verwahrt und hat mit der Königstochter bis an sein Ende glücklich in dem prächtigen Schloss gelebt, ist auch nicht des Königs Tod selbst ein sehr nichtiger und guter König geworden.

Der Geist des Ringes und der Geist des Lichtes
Märchen aus Deutschland

Der Arme wird reich und glücklich. Er lebt in Weisheit und Liebe und schenkt in Fülle seine Gaben weiter.

Einen glücklichen, schönen Sonntag und eine märchenhafte Woche

wünscht Euch

Monika vom Märchen- und Lichtberg

 

Verwirkliche Deine innigen Ziele und lebe Dein erfülltes Leben

Linde, Bild eines erfüllten Lebens

Einen schönen Sonntag für Sie!

Lenkt man seine Aufmerksamkeit öfter am Tag auf sein Ziel, so wird es nicht anders sein, als dass man Schritte macht, die einen näher ans Ziel heranführen. Die 7 Ur-Bilder des Märchens und des Lebens sind eine sichere Leiter, die Sie zu Ihren Zielen führt und Ihnen hilft sie zu verwirklichen.

Der folgende Meditative Text kann Ihnen dafür hilfreich sein.

Am Besten drucken Sie sich die Email aus und nehmen sich dann 20 Minuten Zeit für eine sonn- und feiertägliche, (oder genehmigen Sie sie sich täglich) Stärkung. Stimmen Sie sich mit strahlender, erhebender, womöglich klassischer Musik ein, mit einem Largo oder Adagio. Lassen Sie es danach ganz still werden in Ihrem Zimmer und dann in Ihnen selbst, und lesen Sie nun entspannt und freudig gestimmt den folgenden Meditativen Text, der das

Motto dieses Sonntags und der kommenden Woche

sein kann, wenn Sie es wollen:

* * * * * * * * * * * * * *

Die 7 Stufen zum SEIN.
* * * * * * * * * * * * * *

Es spricht Das Höhere Selbst.

Schlage alle Deine Wurzeln
in Das Allerhöchste in Dir.

Übergib Alles, auch Deine Ängste,
Dem Alles-Umfassenden.

Lasse Dir fortwährend helfen
von Dem inneren All-Weisen.

Verwandle, durchlichte alles,
was Dich und Dein Leben ausmacht.

Höre die Stimme des Herzens,
sie ruft Dich auf zum Höchsten Ziel.

Fühle stets SEINE GEGENWART
in allem in Dir und um Dich.

Zitat aus dem Meditativen Text
von Jean Ringenwald

Zitat entnommen aus dem 21 Email-Kurs: Erfülltes Leben.
http://www.erfuelltes-leben.de/

Lassen Sie diesen Text auf sich wirken
ohne etwas bestimmtes zu erwarten
und notieren Sie sich die leisen Bilder und Gefühle, die in Ihnen aufkommen.

Märchen-Zitat für ein glückliches, liebevolles und erfolgreiches Leben:

. . . Beim Morgenrot umkreiste eine weiße Taube die beiden, leise singend. Wütend wollte die Hexe sie verjagen, schlug nach ihr und schrie: «Jag’ es doch weg, das lästige Tier, ich kann sein Singen nicht leiden!» Der Königssohn aber empfand Mitleid mit dem Vögelein. «Es mag hungrig sein», sagte er, nahm seinen letzten Laib Brot und streute ihn als Krümchen auf den Weg. Gleich ließ sich das Tierlein herab, sie aufzupicken und der Königssohn strich ihm zärtlich über sein Köpfchen. Da fühlte er etwas Hartes und zog einen Kamm heraus. Im selben Augenblick war die Taube verschwunden, und seine Braut stand vor ihm, jung und schön, wie sie zuvor gewesen. . . .

 Zitat aus dem unten stehenden Märchen

 

Fragen die Sie für Ihr zielorientiertes Leben inspirieren können:

*Wie macht sich die rechte Braut bemerkbar?
*
Welche Qualität bringt der Königssohn auf, die zur Erlösung des Täubchens führt?
*
Spüren Sie die Achtsamkeit die der Königssohn walten lässt, als er das Täubchen streichelt.
*
Für wen oder was sollen Sie in der kommenden Woche Mitgefühl haben und Achtsamkeit? Lauschen Sie nach innen, in Ihre Herzenssonne und vertrauen Sie dieser inneren Wahrnehmung.
* Setzen Sie diese Anregung aus dem Inneren gleich jetzt in der Vorstellung und in der kommenden Woche praktisch um.

Sehen Sie auch noch was der Dichter über Achtung zu sagen hat:


Sprichwort:

Nehmen Sie der Liebe die Achtung,
so ist sie nichts mehr.

(Jean-Jacques Rousseau)

Für heute und die kommende Woche wünsche ich Ihnen, achtsam zu bemerken, was um Sie herum vorgeht und das zu geben was gebraucht wird, für Ihr glückliches, erfülltes Leben.

Mit herzlichen Grüßen

von Monika Zehentmeier

Geben Sie dieses Sonntags-Geschenk auch gerne weiter an Menschen, denen Sie eine Freude bereiten wollen.


Das Sonntags-Märchen:

Liebe Kinder,

dieses Mal reisen wir nach Italien. Dort gibt es wunderschöne Gärten mit herrlichen Bäumen. Ein Orangenbaum mit seinen herrlich duftenden Blüten und den saftigen Früchten zieht uns ganz besonders an, denn in ihnen verbirgt sich eine Überraschung. So hört nun das Märchen:

Es war einmal ein Königssohn gar frisch und frohgemut. Als er herangewachsen war, wollte er sich eine Braut suchen, doch er wollte nur eine, die nicht von einer gewöhnlichen Mutter geboren war. Eine solche aber war im ganzen Reiche nicht zu finden; also beschloss er, in die weite Welt zu ziehen. Er nahm nichts mit sich als drei Laib Brot und den Segen seines greisen Vaters. «Wenn du die Jungfrau gefunden hast, komm rasch heim und sage es mir, damit wir euch das Hochzeitsfest bereiten», sprach der alte König.

Der Königssohn wanderte lange Zeit; endlich kam er an einen Kreuzweg und wusste nicht, in welche Richtung er weitergehen sollte. Saß da ein alter Mann, der konnte kaum mehr sehen und hören und bat um eine milde Gabe. Der Königssohn schenkte ihm einen Brotlaib, da erhob sich der Alte und sprach: «Nun kann ich dir auch zu Diensten sein, sage mir, was du suchst». Der Königssohn erzählte ihm sein Begehr und der Alte sagte: «Da bist du schon auf dem rechten Wege, gehe nur geradeaus, und du wirst an ein großes Schloss kommen, das von einem wilden, mächtigen Löwen bewacht wird. Wenn er auf dich losspringt, sei ohne Furcht und wirf ihm einen Laib Brot in den Rachen, so wird er dir nichts tun. Gehe getrost an ihm vorbei, so öffnet sich das Tor von selbst. In dem Saale findest du drei Orangen, und wenn du eine öffnest, wird dir daraus eine schöne Jungfrau entgegenkommen. Sorge nur, dass sie gleich einen Trunk Wasser erhält, sonst verwelkt sie so rasch, wie sie erblühte.»

Der Königssohn dankte dem alten Mann für seinen Rat und zog weiter. Er kam an das Schloss, und brüllend sprang ihm der wilde Löwe entgegen. Da warf er ihm den zweiten Laib Brot in den Rachen, und der Löwe legte sich friedlich zu seinen Füssen nieder. Das Tor sprang auf, und er betrat den Saal. Rasch öffnete er die erste Orange, da entstieg ihr eine zarte Gestalt, doch ehe er sich noch umdrehen konnte, Wasser zu holen, war sie dahingewelkt, so schnell, wie sie erblüht war. Voll Ungeduld öffnete er die zweite Orange, und wieder erblühte ihm ein schönes Mädchen, doch da er kein Wasser bereit hatte, verging sie wie die erste.

Nun war nur noch eine Orange übrig, und der Königssohn sah sich nach Wasser um, um es rechtzeitig zur Hand zu haben, ehe er noch die Frucht öffnete. Da erblickte er neben dem Schlosse einen Teich, der von hohen Pappeln umstanden war. Dorthin trug er die dritte Orange, legte sie ans Ufer und öffnete sie. Eine holdselige Jungfrau, schöner noch als die beiden anderen, erstand vor seinen Augen. Eilig bückte er sich und gab ihr Wasser aus dem Teich zu trinken, da trat sie lebendig auf ihn zu, lächelte und reichte ihm die Hand.

Freudig wandelten sie zusammen am Teich entlang, doch dann sprach der Königssohn: «Warte hier auf mich, Liebste, dass ich zu meinem Vater eile und er uns das Hochzeitsfest bereite. Steige indessen hier auf diesen Baum und harre meiner, bis ich wiederkomme.» - «Bleib nur nicht zu lange», sprach sie, «mir ist bange so allein.» Sie erstieg eine Pappel und barg sich in ihren Zweigen.

Eilends machte sich der Königssohn auf den Weg, doch der war weit, und als es Abend wurde, ward er so müde, dass er sich auf einem Stein niederließ und dort einschlief. Indessen kam eine böse Zauberin an den Pappelteich geschlichen, im Spiegel des Teiches erblickte sie das Mädchen in den Zweigen. «Komm doch herunter vom Baume, schöne Jungfrau», rief die Alte, «komm, ich will deine goldenen Haare kämmen, dass sie erglänzen im Mondlicht, wenn dein Königssohn dich holen kommt.» Arglos stieg das Mädchen herab, doch kaum berührte der Kamm der Zauberin ihr Haar, da ward sie verwandelt in eine weiße Taube, die flog auf und sang:

Leise, leise, leise,
gebannt im Zauberkreise.
Ward ein weißes Vögelein,
wo mag wohl mein Liebster sein?
Leise, leise, leise,
gebannt im Zauberkreise.

Die Hexe setzte sich lachend selbst auf dem Baum zurecht, die Taube aber flog hin zu dem Königssohn, der fest schlief, umkreiste ihn und sang ihr Lied in seinen Traum: «Leise, leise, leise …» Da erwachte er, das Täubchen war verschwunden, aber ihn trieb es, eilig umzukehren zu seiner Braut, als sei sie in Gefahr.

Als er an den Teich kam, erschrak er über die sonderbare Gestalt, die da in den Zweigen hockte. Sie aber kreischte ihm entgegen: «Was weiltest du so lange und ließest mich hier alleine sitzen! Nebel hat meine Stimme ganz rauh gemacht, vom Wind sind meine Augen rot geworden, von der Kälte ist meine Haut geschrumpft und vertrocknet. Du bist schuld, rasch hole mich herunter, bring mich in dein Schloss und wärme mich!» Der Königssohn war sehr bekümmert über die traurige Verwandlung, die mit seiner schönen Braut vor sich gegangen war. Doch reichte er der Zauberin die Hand und machte sich langsam auf den Heimweg.

Beim Morgenrot umkreiste eine weiße Taube die beiden, leise singend. Wütend wollte die Hexe sie verjagen, schlug nach ihr und schrie: «Jag’ es doch weg, das lästige Tier, ich kann sein Singen nicht leiden!» Der Königssohn aber empfand Mitleid mit dem Vögelein. «Es mag hungrig sein», sagte er, nahm seinen letzten Laib Brot und streute ihn als Krümchen auf den Weg. Gleich ließ sich das Tierlein herab, sie aufzupicken und der Königssohn strich ihm zärtlich über sein Köpfchen. Da fühlte er etwas Hartes und zog einen Kamm heraus. Im selben Augenblick war die Taube verschwunden, und seine Braut stand vor ihm, jung und schön, wie sie zuvor gewesen.

Die Zauberin jedoch ward in einen Nachtvogel verwandelt, der flog kreischend hinter die Pappeln und ward nie mehr gesehen.

Da führte der Königssohn die schöne Jungfrau heim zu seinem Vater, und die Hochzeit ward in Pracht und Herrlichkeit gefeiert.

Die drei Orangen.
Italienisches Märchen

So fand der Königssohn seine Braut, die nicht von einer gewöhnlichen Mutter geboren worden war, wie er es sich gewünscht hatte. Vertraue auch Du auf Deine Herzenswünsche und verwirkliche sie.

Einen zufriedenen, schönen Sonntag und eine märchenhafte Woche

wünscht Euch

Monika vom Märchen- und Lichtberg

Wie Du märchenhaft Deine Ziele erreichst. Verwirkliche Dein erfülltes Leben

erfuelltes Leben, orangen, fruechte, blueten

Einen schönen Sonntag!

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit öfter am Tag auf Ihr gewähltes Ziel, so wird es nicht anders sein, als dass Sie Schritte machen, die Sie näher ans Ziel heranführen. Die 7 Ur-Bilder des Märchens und des Lebens sind eine sichere Leiter, die Sie zu Ihren Zielen führt und Ihnen hilft sie zu verwirklichen.

Der folgende Meditative Text kann Ihnen dafür hilfreich sein.

Am Besten drucken Sie sich die Email aus und nehmen sich dann 20 Minuten Zeit für eine sonn- und feiertägliche, (oder genehmigen Sie sie sich täglich) Stärkung. Stimmen Sie sich mit strahlender, erhebender, womöglich klassischer Musik ein, mit einem Largo oder Adagio. Lassen Sie es danach ganz still werden in Ihrem Zimmer und dann in Ihnen selbst, und lesen Sie nun entspannt und freudig gestimmt den folgenden Meditativen Text, der das

Motto dieses Sonntags und der kommenden Woche

sein kann, wenn Sie es wollen:

* * * * * * * * * * * * * *

Die 7 Stufen zum SEIN.
* * * * * * * * * * * * * *

Es spricht Das Höhere Selbst.

Schlage alle Deine Wurzeln
in Das Allerhöchste in Dir.

Übergib Alles, auch Deine Ängste,
Dem Alles-Umfassenden.

Lasse Dir fortwährend helfen
von Dem inneren All-Weisen.

Verwandle, durchlichte alles,
was Dich und Dein Leben ausmacht.

Höre die Stimme des Herzens,
sie ruft Dich auf zum Höchsten Ziel.

Fühle stets SEINE GEGENWART
in allem in Dir und um Dich.

Zitat aus dem Meditativen Text
von Jean Ringenwald

Zitat entnommen aus dem 21 Tage-Kurs: Erfülltes Leben.
http://www.erfuelltes-leben.de/

Lassen Sie diesen Text auf sich wirken
ohne etwas bestimmtes zu erwarten
und notieren Sie sich die leisen Bilder und Gefühle, die in Ihnen aufkommen.

Märchen-Zitat für ein glückliches, liebevolles und erfolgreiches Leben:

. . . Beim Morgenrot umkreiste eine weiße Taube die beiden, leise singend. Wütend wollte die Hexe sie verjagen, schlug nach ihr und schrie: «Jag’ es doch weg, das lästige Tier, ich kann sein Singen nicht leiden!» Der Königssohn aber empfand Mitleid mit dem Vögelein. «Es mag hungrig sein», sagte er, nahm seinen letzten Laib Brot und streute ihn als Krümchen auf den Weg. Gleich ließ sich das Tierlein herab, sie aufzupicken und der Königssohn strich ihm zärtlich über sein Köpfchen. Da fühlte er etwas Hartes und zog einen Kamm heraus. Im selben Augenblick war die Taube verschwunden, und seine Braut stand vor ihm, jung und schön, wie sie zuvor gewesen. . . .

 Zitat aus dem unten stehenden Märchen

 

Fragen die Sie für Ihr zielorientiertes Leben inspirieren können:

*Wie macht sich die rechte Braut bemerkbar?
*
Welche Qualität bringt der Königssohn auf, die zur Erlösung des Täubchens führt?
*
Spüren Sie die Achtsamkeit die der Königssohn walten lässt, als er das Täubchen streichelt.
*
Für wen oder was sollen Sie in der kommenden Woche Mitgefühl haben und Achtsamkeit? Lauschen Sie nach innen, in Ihre Herzenssonne und vertrauen Sie dieser inneren Wahrnehmung.
* Setzen Sie diese Anregung aus dem Inneren gleich jetzt in der Vorstellung und in der kommenden Woche praktisch um.

Sehen Sie auch noch was der Dichter über Achtung zu sagen hat:


Sprichwort:

Nehmen Sie der Liebe die Achtung,
so ist sie nichts mehr.

(Jean-Jacques Rousseau)

Für heute und die kommende Woche wünsche ich Ihnen, achtsam zu bemerken, was um Sie herum vorgeht und das zu geben was gebraucht wird, für Ihr glückliches, erfülltes Leben.

Mit herzlichen Grüßen

von Monika Zehentmeier

Geben Sie dieses Sonntags-Geschenk auch gerne weiter an Menschen, denen Sie eine Freude bereiten wollen.


Das Sonntags-Märchen:

Liebe Kinder,

dieses Mal reisen wir nach Italien. Dort gibt es wunderschöne Gärten mit herrlichen Bäumen. Ein Orangenbaum mit seinen herrlich duftenden Blüten und den saftigen Früchten zieht uns ganz besonders an, denn in ihnen verbirgt sich eine Überraschung. So hört nun das Märchen:

Es war einmal ein Königssohn gar frisch und frohgemut. Als er herangewachsen war, wollte er sich eine Braut suchen, doch er wollte nur eine, die nicht von einer gewöhnlichen Mutter geboren war. Eine solche aber war im ganzen Reiche nicht zu finden; also beschloss er, in die weite Welt zu ziehen. Er nahm nichts mit sich als drei Laib Brot und den Segen seines greisen Vaters. «Wenn du die Jungfrau gefunden hast, komm rasch heim und sage es mir, damit wir euch das Hochzeitsfest bereiten», sprach der alte König.

Der Königssohn wanderte lange Zeit; endlich kam er an einen Kreuzweg und wusste nicht, in welche Richtung er weitergehen sollte. Saß da ein alter Mann, der konnte kaum mehr sehen und hören und bat um eine milde Gabe. Der Königssohn schenkte ihm einen Brotlaib, da erhob sich der Alte und sprach: «Nun kann ich dir auch zu Diensten sein, sage mir, was du suchst». Der Königssohn erzählte ihm sein Begehr und der Alte sagte: «Da bist du schon auf dem rechten Wege, gehe nur geradeaus, und du wirst an ein großes Schloss kommen, das von einem wilden, mächtigen Löwen bewacht wird. Wenn er auf dich losspringt, sei ohne Furcht und wirf ihm einen Laib Brot in den Rachen, so wird er dir nichts tun. Gehe getrost an ihm vorbei, so öffnet sich das Tor von selbst. In dem Saale findest du drei Orangen, und wenn du eine öffnest, wird dir daraus eine schöne Jungfrau entgegenkommen. Sorge nur, dass sie gleich einen Trunk Wasser erhält, sonst verwelkt sie so rasch, wie sie erblühte.»

Der Königssohn dankte dem alten Mann für seinen Rat und zog weiter. Er kam an das Schloss, und brüllend sprang ihm der wilde Löwe entgegen. Da warf er ihm den zweiten Laib Brot in den Rachen, und der Löwe legte sich friedlich zu seinen Füssen nieder. Das Tor sprang auf, und er betrat den Saal. Rasch öffnete er die erste Orange, da entstieg ihr eine zarte Gestalt, doch ehe er sich noch umdrehen konnte, Wasser zu holen, war sie dahingewelkt, so schnell, wie sie erblüht war. Voll Ungeduld öffnete er die zweite Orange, und wieder erblühte ihm ein schönes Mädchen, doch da er kein Wasser bereit hatte, verging sie wie die erste.

Nun war nur noch eine Orange übrig, und der Königssohn sah sich nach Wasser um, um es rechtzeitig zur Hand zu haben, ehe er noch die Frucht öffnete. Da erblickte er neben dem Schlosse einen Teich, der von hohen Pappeln umstanden war. Dorthin trug er die dritte Orange, legte sie ans Ufer und öffnete sie. Eine holdselige Jungfrau, schöner noch als die beiden anderen, erstand vor seinen Augen. Eilig bückte er sich und gab ihr Wasser aus dem Teich zu trinken, da trat sie lebendig auf ihn zu, lächelte und reichte ihm die Hand.

Freudig wandelten sie zusammen am Teich entlang, doch dann sprach der Königssohn: «Warte hier auf mich, Liebste, dass ich zu meinem Vater eile und er uns das Hochzeitsfest bereite. Steige indessen hier auf diesen Baum und harre meiner, bis ich wiederkomme.» - «Bleib nur nicht zu lange», sprach sie, «mir ist bange so allein.» Sie erstieg eine Pappel und barg sich in ihren Zweigen.

Eilends machte sich der Königssohn auf den Weg, doch der war weit, und als es Abend wurde, ward er so müde, dass er sich auf einem Stein niederließ und dort einschlief. Indessen kam eine böse Zauberin an den Pappelteich geschlichen, im Spiegel des Teiches erblickte sie das Mädchen in den Zweigen. «Komm doch herunter vom Baume, schöne Jungfrau», rief die Alte, «komm, ich will deine goldenen Haare kämmen, dass sie erglänzen im Mondlicht, wenn dein Königssohn dich holen kommt.» Arglos stieg das Mädchen herab, doch kaum berührte der Kamm der Zauberin ihr Haar, da ward sie verwandelt in eine weiße Taube, die flog auf und sang:

Leise, leise, leise,
gebannt im Zauberkreise.
Ward ein weißes Vögelein,
wo mag wohl mein Liebster sein?
Leise, leise, leise,
gebannt im Zauberkreise.

Die Hexe setzte sich lachend selbst auf dem Baum zurecht, die Taube aber flog hin zu dem Königssohn, der fest schlief, umkreiste ihn und sang ihr Lied in seinen Traum: «Leise, leise, leise …» Da erwachte er, das Täubchen war verschwunden, aber ihn trieb es, eilig umzukehren zu seiner Braut, als sei sie in Gefahr.

Als er an den Teich kam, erschrak er über die sonderbare Gestalt, die da in den Zweigen hockte. Sie aber kreischte ihm entgegen: «Was weiltest du so lange und ließest mich hier alleine sitzen! Nebel hat meine Stimme ganz rauh gemacht, vom Wind sind meine Augen rot geworden, von der Kälte ist meine Haut geschrumpft und vertrocknet. Du bist schuld, rasch hole mich herunter, bring mich in dein Schloss und wärme mich!» Der Königssohn war sehr bekümmert über die traurige Verwandlung, die mit seiner schönen Braut vor sich gegangen war. Doch reichte er der Zauberin die Hand und machte sich langsam auf den Heimweg.

Beim Morgenrot umkreiste eine weiße Taube die beiden, leise singend. Wütend wollte die Hexe sie verjagen, schlug nach ihr und schrie: «Jag’ es doch weg, das lästige Tier, ich kann sein Singen nicht leiden!» Der Königssohn aber empfand Mitleid mit dem Vögelein. «Es mag hungrig sein», sagte er, nahm seinen letzten Laib Brot und streute ihn als Krümchen auf den Weg. Gleich ließ sich das Tierlein herab, sie aufzupicken und der Königssohn strich ihm zärtlich über sein Köpfchen. Da fühlte er etwas Hartes und zog einen Kamm heraus. Im selben Augenblick war die Taube verschwunden, und seine Braut stand vor ihm, jung und schön, wie sie zuvor gewesen.

Die Zauberin jedoch ward in einen Nachtvogel verwandelt, der flog kreischend hinter die Pappeln und ward nie mehr gesehen.

Da führte der Königssohn die schöne Jungfrau heim zu seinem Vater, und die Hochzeit ward in Pracht und Herrlichkeit gefeiert.

Die drei Orangen.
Italienisches Märchen

So fand der Königssohn seine Braut, die nicht von einer gewöhnlichen Mutter geboren worden war, wie er es sich gewünscht hatte. Vertraue auch Du auf Deine Herzenswünsche und verwirkliche sie.

Einen zufriedenen, schönen Sonntag und eine märchenhafte Woche

wünscht Euch

Monika vom Märchen- und Lichtberg